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Was noch?

Peter Handke (65) spielt mit dem Gedanken, seinen »herrlichen Beruf« aufzugeben. »Jetzt hast du alles sanft und kräftig umrissen, was du zu umreißen hattest im Leben«, denkt der Schritsteller oft. »Was willst du jetzt noch? Du wirst doch nicht um Gottes willen auch noch eine Autobiographie loslassen.« Auch, was gegen das Aufhören spricht, erklärte er dem Cicero-Magazin: Wenn er die tägliche »Mulmigkeit und Bangigkeit« überwunden, sich »regelrecht einen Tritt« gegeben habe und am Schreibtisch sitze, überkomme ihn immer wieder eine »große, ungeheure Ruhe«. Im Sinne von: »Ja, jetzt bin ich an meinem Platz.« Er sei allerdings kein »besessener Schreiber. Ich bin nicht getrieben.« Zu den Balkan-Konflikten sagt er zumindest in den vorab übermittelten Interviewauszügen nichts als: »Der Zorn kommt und geht.« (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 23.01.2008, Seite 13, Feuilleton

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