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OECD besorgt um deutsche Renten

Frankfurt/Main. Nach Einschätzung der Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) droht in Deutschland mittelfristig ein massiver Anstieg der Altersarmut. Zur Zeit sei die Lage noch »solide«, sagte OECD-Rentenexpertin Monika Queisser der Frankfurter Rundschau. »Weniger gut« stehe es jedoch in der Zukunft um die Versorgung von Geringverdienern sowie der zunehmenden Zahl von Menschen, die nicht durchgehend Rentenbeiträge gezahlt hätten. Heute sei die Armutsquote von Ruheständlern zwar noch vergleichsweise niedrig; das werde sich jedoch in 30 bis 40 Jahren ändern. »Darüber macht sich die OECD Sorgen.« Für diese Gruppe fehle »in Deutschland eine automatische Altersabsicherung«, sagte Queisser. (AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 21.01.2008, Seite 4, Inland

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