-
17.01.2008
- → Ausland
Italien: 36 mutmaßliche Mafiosi verhaftet
Rom. Die italienische Polizei hat in Palermo 36 mutmaßliche Mitglieder der Mafia festgenommen. Einige von ihnen sollen für das Eintreiben von Erpressungsgeldern bei sizilianischen Geschäftsleuten verantwortlich sein, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Allen wird illegaler Waffenbesitz und Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung zur Last gelegt. Unter den Festgenommenen befindet sich auch Calogero Lo Piccolo, der Sohn des mutmaßlichen Mafia-Oberbosses Salvatore Lo Piccolo, der im vergangenen November nach vielen Jahren auf der Flucht gefaßt wurde. Erpressungsgelder waren für die Cosa Nostra auf Sizilien schon immer die lukrativste Einnahmequelle. In jüngster Zeit haben Geschäftsleute in Palermo jedoch die Zahlung verweigert, nachdem der Industrieverband ihnen anderenfalls mit Ausschluß gedroht hat.
(AP/jW)
(AP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland