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Protest gegen Uranmülltransport

Gronau. Nach Informationen der regionalen Antiatomkraft­initiativen plant die Urananreicherungsfirma Urenco für den heutigen Mittwoch gegen 19Uhr einen Transport mit bis zu 1000 Tonnen abgereichertem Uranhexafluorid von Gronau zur Uranfabrik Nowouralsk in Rußland. Dort werde das radioaktive Material als Abfall auf offener Wiese gelagert, hieß es in einer am Dienstag verbreiteten Erklärung des Aktionsbündnisses Münsterland gegen Atomanlagen. Aus Protest rufen die Atomkraftgegner für heute abend »zu Inspektionen der Schrankenanlagen und Bahnübergänge entlang der Transportstrecke von Gronau über Steinfurt nach Münster und weiter über Rheine-Bad Bentheim-Hengelo-Almelo-Amersfoort nach Rotterdam« auf. Hintergrund ist der komplette Ausfall einer Schrankenanlage beim letzten Urantransport im Oktober 2007. (jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 09.01.2008, Seite 5, Inland

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