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Skispringen: Höhenflug

Garmisch-Partenkirchen. Nach dem Absprung eines millionenschweren Namenssponsors soll das Neujahrsspringen der Vierschanzentournee auch künftig auf der neuen Olympiaschanze in Garmisch-Partenkirchen stattfinden. Das regt Michael Maurer, Präsident des Skiklubs Partenkirchen an. Allerdings soll es bereits wieder mehrere Anfragen aus der Wirtschaft für die Benennung des für 14,5 Millionen Euro umgebauten Bakkens geben. Bei einer erfolgreichen Bewerbung von München für Olympia 2018 würden die Skisprungwettbewerbe auf der neuen Großschanze stattfinden. Maurer kündigte zudem an, daß bei einem Olympia-Zuschlag auch die Normalschanze am Gudiberg neu gebaut würde: »Aber damit würden wir frühestens nach dem Zuschlag 2011 beginnen.«

Vor der Vierschanzentournee war ein Finanzdienstleister (AWD) abgesprungen, der für die Namensrechte an der neuen Olympiaschanze zwei Millionen Euro zahlen wollte. Grund waren Probleme mit den Vermarktern des Skisprung-Grand-Slams, bei denen eine konkurrierende Firma zu den Sponsoren zählt. (sid/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 02.01.2008, Seite 16, Sport

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