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E-Mail ausreichend für Ermittlungen

Frankfurt/Main. Wegen des Verdachts auf Kinderpornographie ermitteln die Behörden derzeit bundesweit gegen 12 000 Personen. Außerdem sind Internetnutzer in weiteren 70 Ländern im Visier der Ermittler, wie der zuständige Oberstaatsanwalt Peter Vogt aus Halle am Mittwoch sagte.Vogt wies darauf hin, daß sich Internetnutzer bei Kinderpornographie sehr schnell strafbar machten. »Schon wenn zielgerichtet mit bestimmten Begriffen gesucht wird, macht man sich strafbar«, sagte der Chef der Zentralstelle für Ermittlungen gegen Kinderpornographie im MDR. Schon als Adressat von Mails mit kinderpornographischem Inhalt »kann man ins Visier der Ermittler geraten«.(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 27.12.2007, Seite 5, Inland

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