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RAF-Geschichte als politischer Prozeß

Berlin. Der frühere RAF-Aktivist Christian Klar wehrt sich in einem am Mittwoch vorab veröffentlichten Interview mit der Wochenzeitung Freitag gegen die Darstellung der Geschichte der Roten Armee Fraktion »als Kriminalfall«. Dies sei stets die Forderung des Staates »gegenüber politischen Gefangenen« gewesen, so der 55jährige, der seit 25 Jahren im Gefängnis sitzt. Seine RAF-Aktionen im »Deutschen Herbst« 1977 bezeichnete Klar als »Schnee von gestern«. Es gebe keine Rückkehr zum bewaffneten Kampf. (ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 20.12.2007, Seite 4, Inland

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