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E.on kauft sich in Rußland ein

Düsseldorf. Deutschlands größter Energiekonzern E.on greift tief in die Tasche, um auf dem russischen Strommarkt Fuß zu fassen. Bis zu 4,6 Milliarden Euro will der Düsseldorfer Konzern für die Mehrheit am russischen Stromversorger OGK-4 zahlen. Mit diesem Gebot hatte der deutsche Oligopolist den Bieterwettstreit um den russischen Konzern gewonnen. Den Angaben zufolge ist dies der höchste Preis, der bisher von einem westlichen Unternehmen für den Einstieg in den russischen Strommarkt geboten wurde. Mit dem Erwerb von OGK-4 habe E.on »eine hervorragende Ausgansposition für weiteres organisches Wachstum in einem Markt, der stromhungrig ist wie kaum ein anderer«, sagte Konzernchef Wulf Bernotat am Montag. E.on war in der jüngsten Vergangenheit bei seinen Kaufbemühungen eher erfolglos gewesen. (AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 18.09.2007, Seite 9, Kapital & Arbeit

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