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Lesen in den USA

Jeder vierte US-Bürger hat im vergangenen Jahr kein einziges Buch gelesen. Die Männer haben in dieser Gruppe von insgesamt 27 Prozent die Mehrheit. Leseabstinenzler sind außerdem eher älter, neigen häufiger der Republikanischen Partei zu, sind weniger gebildet und haben ein niedrigeres Einkommen. Im Schnitt lesen US-Bürgerinnen neun Bücher im Jahr, US-Bürger gerade mal fünf. Bleibt noch die Frage, was: Zwei Drittel lesen die Bibel oder religiöse Bücher. Die Hälfte goutiert Belletristik. Mit politischen Büchern, Gedichten oder klassischer Literatur können keine fünf Prozent etwas anfangen, egal welchen Geschlechts. Befragt wurden 1003 Erwachsene. Zu den typischen Leseverweigerern gehört Richard Bustos, 34jähriger Manager eines Unternehmens in der Telekommunikationsbranche. »Ich werde nur müde, wenn ich lese«, sagt er. Da verbringe er seine Freizeit lieber am Pool. (AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 24.08.2007, Seite 13, Feuilleton

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