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Die Linke fordert 8,44 Euro Mindestlohn

Berlin. Eine Woche vor der Kabinettsklausur in Meseberg gewinnt der Streit über Mindestlöhne in Deutschland an Schärfe. Die SPD erneuerte am Donnerstag ihre Forderung nach Lohnuntergrenzen; dies werde für weniger Hartz-IV-Empfänger sorgen. Unionsfraktionschef Volker Kauder konterte: »Für mich ist die Debatte über einen generellen Mindestlohn beendet«. Die Linke machte auf die wachsende Armut infolge von Hungerlöhnen aufmerksam und verlangte, ein Mindestlohn müsse wenigstens 8,44 Euro pro Stunde betragen, so wie in Frankreich. Zur Begründung sagte der Vorsitzende der Linken, Oskar Lafontaine, im WDR: »Die Preise gehen auch nach oben«.

(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 17.08.2007, Seite 2, Inland

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