Zum Inhalt der Seite

Hamburg bestraft Gebührenboykott

Hamburg. Die Universität Hamburg wird zum Wintersemester mehr als 1000 Studenten exmatrikulieren. Diese hätten auch die »letzte Gnadenfrist« für die Bezahlung der Studiengebühren von 500 Euro verstreichen lassen, sagte eine Universitätssprecherin am Donnerstag. Ende Juli habe die Uni 1940 Exmatrikulationsbescheide an Studenten aller Fachbereiche versandt. 534 hätten innerhalb der Zwei-Wochen-Frist noch gezahlt. Bei weiteren 245 Studenten wird geprüft, ob ihre Gründe für eine Befreiung, Stundung oder einen Erlaß der Studiengebühren akzeptiert würden. Die exmatrikulierten Studenten haben die Möglichkeit, sich zum Sommersemester 2008 wieder einzuschreiben. Die Exmatrikulationsbescheide betreffen den Angaben zufolge rund fünf Prozent der rund 38 000 Studenten. Meist hätten jene nicht bezahlt, die sich im ersten oder zweiten Semester befänden oder sehr lange studierten. (ddp/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 17.08.2007, Seite 4, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!