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Hohe Einbußen für Neurentner

Berlin. Neurentner haben nach den »Rentenreformen« der vergangenen Jahre drastisch weniger Geld im Portemonnaie als Ruheständler früherer Jahre. Wer 2006 in Rente ging, erhielt im Vergleich zum Jahr 2000 durchschnittlich 14,5 Prozent weniger Geld, berichtete die Bild-Zeitung am Wochenende. So betragen die durchschnittlichen Nettobezüge der Neurentner 790 Euro im Westen und 836 Euro im Osten. Der DGB sieht sich durch die Zahlen in seiner Forderung bestärkt, die geplante Erhöhung des Renteneintrittsalters auf 67 Jahre zu stoppen. »Wir lehnen das strikt ab«, erklärte eine Sprecherin am Wochenende. Die Arbeitsmarktexperten von Union und SPD, Ralf Brauksiepe und Klaus Brandner, erklärten dagegen, man habe »bewußt den Anreiz für die Frühverrentung beendet« und fördere zudem zusätzliche Privatvorsorge.

(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 06.08.2007, Seite 1, Inland

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