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Ministerien einig über Bahn-Privatisierung

Berlin. Im Streit um die Teilprivatisierung der DB AG gibt es eine Einigung zwischen den beteiligten Ministerien. Die Staatssekretäre hätten wesentliche Streitpunkte aus dem Weg geräumt, hieß es am Donnerstag in Kreisen des Bundeswirtschaftsministeriums. So soll der Anteilsverkauf nach 15 Jahren im vollen Umfang revidierbar sein, wenn die Erfahrungen negativ sein sollten. Außerdem soll die Übertragung des rund 34000 Kilometer langen Netzes an die Bahn auf 15 Jahre begrenzt sein. Während dieser Zeit darf die Bahn das Netz bewirtschaften und bilanzieren. Ursprünglich war danach ein Verlängerungsautomatismus von jeweils mindestens zehn Jahren vorgesehen. Nach den gegenwärtig gültigen Eckpunkten ist vorgesehen, einen Minderheitsanteil der Bahn zu privatisieren und diesen bis 2009 an die Börse zu bringen. (ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 29.06.2007, Seite 2, Inland

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