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19.06.2007
- → Sport
Fußball-Randspalte
Hin und her
Berlin/Frankfurt. Vor einer Woche hat Peter Neururer gesagt, die Einnahme verbotener Aufputschmittel sei unter BRD-Fußballern Ende der 80er »gang und gäbe« gewesen. Die schriftliche Aussage des verdienten Bundesligatrainers erhält der DFB in den kommenden Tagen. Bei der Bild-Zeitung mußte dazu eine Doping-Geschichte aus dem Osten her, am besten mit Stasi-Bezug – man kann alte Hüte dieser Art nicht lange genug auftragen. In der Montagausgabe fand sich nun ein Dokument vom 17. November 1983 – an diesem Tag hat das Zentralinstitut des Sportmedizinischen Dienstes der DDR mit Sitz in Kreischa 13 Spieler positiv auf Amphetamine und Methamphetamine getestet, darunter auch Falko Götz und Dirk Schlegel, damals beide beim BFC. Schlegel wird in Bild so zitiert: »In englischen Wochen mußten wir immer an den Tropf. Uns wurde gesagt, daß es sich um Vitamine oder kohlenhydratreiche Stoffe handelt.« Eigentlich wäre die Sache damit wieder ins rechte Bild gerückt gewesen. Allerdings erklärten in der Braunschweiger Zeitung vom Montag zwei ehemalige Teamärzte der dortigen Eintracht, daß in den 70er und 80er Jahren rege mit Captagon gedopt wurde. »Solche Mittel wurden im Kreis der Spieler offen gehandelt«, hat der Mediziner Peter Harms enthüllt. Was macht Bild? (sid/jW)Ostwärts gedroht
Cottbus. Der bulgarische Meister und Pokalsieger Lewski Sofia verweigert dem 29 Jahre alten Defensivspieler Stanislaw Angelow die Freigabe für den Wechsel zu Energie Cottbus. Es existiere keine gültige Transfervereinbarung, teilten die Verantwortlichen von Sofia mit und bestritten die Gültigkeit der Ausstiegsklausel des bulgarischen Nationalspielers. Energie-Sprecher Ronny Gersch drohte mit der Anrufung des Weltverbands FIFA: »Wir hoffen, daß Sofia zur Vernunft kommt. Sie haben keine Chance.« (sid/jW)Zum Geburtstag
Kapstadt. Heute beendet Nelson Mandela sein 89. Lebensjahr. Ihm zu Ehren findet in Kapstadt ein Benefizspiel »Afrika XI–Rest of the World XI« statt. Ehemalige Stars aus Afrika spielen gegen solche aus dem Rest der Welt. (sid/jW)Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
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Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
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