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Mehr Verweigerer bei der Bundeswehr

Düsseldorf. Die Zahl der Anträge auf Kriegsdienstverweigerung aus der Truppe heraus ist im vergangenen Jahr stark gestiegen. Insgesamt gab es mit 2269 Fällen einen Anstieg um 40 Prozent, wie aus einer Statistik des Bundesverteidigungsministeriums hervorgeht, von der die Rheinische Post (Samstagausgabe) berichtete. 2005 habe es nur 1639 Fälle von Spätverweigerern gegeben. Das Ministerium bestätigte am Samstag die Zahlen auf AP-Nachfrage, wies aber zugleich darauf hin, daß es im Jahr 2001 insgesamt 2448 Anträge gegeben habe. Verglichen damit seien die 2006er Zahlen ein Rückgang.

Die überwiegende Mehrheit der spät entschlossenen Antragsteller im vergangenen Jahr waren der Statistik zufolge Wehrpflichtige (2203). Darunter waren aber auch Zeitsoldaten (65) und ein Berufssoldat. (AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 18.06.2007, Seite 4, Inland

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