Zum Inhalt der Seite

China verurteilt US-Mahnmal

Peking. Die chinesische Regierung hat die Einweihung eines amerikanischen Mahnmals für die Opfer kommunistischer Regime scharf kritisiert. China habe Protest gegen das Denkmal und gegen Äußerungen von US-Präsident George W. Bush bei der Einweihungsfeier eingelegt, teilte das Außenministerium in Peking am Mittwoch abend mit. »Es gibt politische Kräfte in den Vereinigten Staaten, die immer noch in den Begriffen des Kalten Kriegs denken«, sagte ein Ministeriumssprecher.Das Memorial werde als Einmischung in die inneren Angelegenheiten Chinas betrachtet. Bush sagte vor der Bronze in Washington, das »Victims of Communism Memorial« sei Zehntausenden Menschen gewidmet, die in China, der Sowjetunion, Nordkorea, Vietnam und anderen Ländern unter kommunistischer Herrschaft umgekommen seien. Ihr Tod sollte die Amerikaner daran erinnern, »daß das Böse real ist und daß man ihm entgegentreten muß«. (AP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 15.06.2007, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!