Zum Inhalt der Seite

JVC: Widerstand gegen US-Investor

Hamburg. Spitzenmanager des japanischen Elektronikherstellers JVC haben sich einem Medienbericht zufolge gegen den Einstieg des US-amerikanischen Private-Equity-Fonds Texas Pacific Group (TPG) gewandt. Wie die Financial Times Deutschland am Mittwoch berichtete, wollten einige leitende Angestellte die Übernahme einer Kontrollmehrheit an JVC von 52 Prozent durch die TPG verhindern. Ihnen mißfalle »der zupackende Managementstil« der Nordamerikaner, hieß es im Bericht.

JVC kämpft seit einigen Jahren mit Verlusten, statt Gewinne zu erzielen. Deshalb wolle Hauptaktionär Matsushita (Panasonic, Technics) seine Aktien veräußern und sei im Gespräch mit der TPG. Japan gilt für die »Heuschrecken« als schwieriges Terrain, da die meisten einheimischen Wirtschaftsführer die Methoden der Private-Equity-Fonds ablehnten, hieß es. (jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 07.06.2007, Seite 9, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!