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Unmut in SPD über »Herdprämie«

Passau. In der SPD wächst der Widerstand gegen ein monatliches Betreuungsgeld von 150 Euro für Familien, die ihre Kinder zu Hause erziehen. »Ich sehe keine Mehrheit in meiner Fraktion dafür, dies zusammen mit dem Ausbau der Kinderbetreuungsplätze in einem Gesetz zu beschließen«, sagte SPD-Fraktionsvize Nicolette Kressl der Passauer Neuen Presse (Montagausgabe). Sie wies damit Forderungen des CSU-Vorsitzenden und bayerischen Ministerpräsidenten Edmund Stoiber zurück, der auf einem solchen Junktim besteht. Es sei »ein bildungspolitischer Rückschritt, einen Anreiz zu zahlen, damit Kinder nicht in die Kita gegeben werden«, so Kressl. (ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 22.05.2007, Seite 4, Inland

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