-
18.05.2007
- → Kapital & Arbeit
Tarifabschluß für Papierindustrie
Frankfurt/Main. Die rund 44000 Beschäftigten der deutschen Papierindustrie erhalten rückwirkend zum 1. Mai mehr Geld. Wie die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) am Mittwoch in Frankfurt am Main mitteilte, sieht die im Rahmen der Schlichtung mit den Arbeitgebern erzielte Einigung eine Erhöhung der Löhne, Gehälter und Ausbildungsvergütungen um 3,2 Prozent vor. Vom 1. Mai 2008 an erfolge eine weitere Erhöhung um zwei Prozent. Der Tarifvertrag gelte
bis zum 30. September 2008. Zusätzlich werde es für Juni 2007 eine Einmalzahlung von 95 Euro geben. Auszubildende erhalten 35 Euro. IG-BCE-Verhandlungsführer Holger Nieden bewertete den Abschluß als »ordentliches und faires Ergebnis«. Die Forderungen der Arbeitgeber nach einer flächendeckenden 40-Stunden-Woche seien vom Tisch.(ddp/jW)
bis zum 30. September 2008. Zusätzlich werde es für Juni 2007 eine Einmalzahlung von 95 Euro geben. Auszubildende erhalten 35 Euro. IG-BCE-Verhandlungsführer Holger Nieden bewertete den Abschluß als »ordentliches und faires Ergebnis«. Die Forderungen der Arbeitgeber nach einer flächendeckenden 40-Stunden-Woche seien vom Tisch.(ddp/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Kapital & Arbeit