-
11.05.2007
- → Ausland
Olmert: Libanon-Krieg war einzige Option
Jerusalem. Bei seiner Anhörung vor dem Untersuchungsausschuß zum Libanon-Krieg vom vergangenen Sommer hat der israelische Ministerpräsident Ehud Olmert seine Entscheidung zum Militäreinsatz verteidigt. Er habe damals keine andere Option als sofortige Luftangriffe gesehen, um Raketenattacken der schiitischen Hisbollah-Miliz vorzubeugen, sagte Olmert laut Auszügen aus den Vernehmungsprotokollen, die am Donnerstag zur Veröffentlichung freigegeben wurden. Den Vorwurf des unüberlegten Handels wies er zurück. »Ich denke nicht, daß es irgendeine andere Wahl gab, als von der ersten Minute an zu handeln», sagte Olmert den stark zensierten Auszügen zufolge. (AP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland