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02.05.2007
- → Inland
Siemens-Spitze vor radikalem Umbau
München. Die meisten Siemens-Konzernvorstände müssen um ihre Jobs fürchten. Der neue Aufsichtsratschef Gerhard Cromme erwägt nach einem Bericht der Süddeutschen Zeitung, sieben der bislang zehn Spitzenposten ersatzlos zu streichen. Nach dem Aus für Konzernchef Klaus Kleinfeld sei auch der Abgang der Vorstandsmitglieder Johannes Feldmayer und Jürgen Radomski bereits beschlossene Sache. Siemens wollte den Bericht zu Wochenbeginn nicht kommentieren.
»Es kann doch nicht sein, daß da Heerscharen von Vorständen herumlaufen und keiner für irgendetwas verantwortlich ist«, wurde Cromme von dem Blatt zitiert. Die Korruptionsaffäre zeige, daß man diesen »Wasserkopf« nicht mehr brauche. Der im September auslaufende Vertrag von Europachef Feldmayer, der wegen des Verdachts von Millionenzahlungen an die Beschäftigtenorganisation AUB zeitweise in Untersuchungshaft saß, werde ebensowenig verlängert wie der zum Jahresende auslaufende Vertrag von Personalchef Radomski. Als nächstes kämen die Posten von Energievorstand Uriel Sharef und Industrievorstand Klaus Wucherer auf den Prüfstand. Ihre Verträge laufen im kommenden Jahr aus.
(AP/jW
»Es kann doch nicht sein, daß da Heerscharen von Vorständen herumlaufen und keiner für irgendetwas verantwortlich ist«, wurde Cromme von dem Blatt zitiert. Die Korruptionsaffäre zeige, daß man diesen »Wasserkopf« nicht mehr brauche. Der im September auslaufende Vertrag von Europachef Feldmayer, der wegen des Verdachts von Millionenzahlungen an die Beschäftigtenorganisation AUB zeitweise in Untersuchungshaft saß, werde ebensowenig verlängert wie der zum Jahresende auslaufende Vertrag von Personalchef Radomski. Als nächstes kämen die Posten von Energievorstand Uriel Sharef und Industrievorstand Klaus Wucherer auf den Prüfstand. Ihre Verträge laufen im kommenden Jahr aus.
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(AP/jW
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