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SPD-Politiker ist eingeschnappt

München. Der Chef der bayerischen SPD-Landesgruppe im Bundestag, Florian Pronold, fordert ein Ende der Gewerkschaftsattacken auf seine Partei. Pronold sagte gegenüber ddp, die SPD setze sich in der großen Koalition für Arbeitnehmerinteressen ein, müsse aber auch zu Kompromissen bereit sein. Er versicherte zugleich, beim Thema Mindestlohn werde die SPD einen »harten Kurs« fahren. Wie hart dieser Kurs ist, hatte am Freitag die SPD-Bundestagsfraktion deutlich gemacht: Sie verhinderte die Abstimmung über einen eigenen Antrag zum Mindestlohn, den die Linksfraktion übernommen hatte.(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 30.04.2007, Seite 4, Inland

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