-
30.04.2007
- → Inland
Arbeitslose gegen Borkenkäfer?
Hamburg. Die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände hat vor einer Borkenkäferplage in diesem Sommer gewarnt. Wegen des Orkans »Kyrill« verrotteten in den Wäldern bis zu 40 Millionen Festmeter Holz, das dem Schädling ideale Bedingungen zur Massenvermehrung biete, sagte Geschäftsführerin Ute Seeling der Bild am Sonntag. Der forstpolitische Sprecher der SPD-Fraktion im Bundestag, Gerhard Botz, forderte im selben Blatt den Einsatz von Arbeitslosen im Wald: »Wir müssen unsere Anstrengungen verstärken, um das Holz sofort aus dem Wald zu bekommen«, sagte er. Dazu sollten das Technische Hilfswerk und Arbeitslose eingesetzt werden.
(AP/jW)
(AP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland