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NATO berät über künftigen Status des Kosovo

Oslo/Pristina. Die NATO-Staaten sind am Freitag zu Gesprächen über den künftigen Status des Kosovo zusammengekommen. Moskau droht mit einem Veto im UN-Sicherheitsrat, sollte es eine Abstimmung über eine weitreichende Unabhängigkeit der Provinz von Serbien geben. Die NATO-Staaten unterstützen dagegen mehrheitlich Pläne des UN-Sondergesandten Martti Ahtisaari zu einer weitgehenden Loslösung des Kosovo von Serbien.

Unterdessen waren am Freitag 15 Gesandte des UN-Sicherheitsrates im Kosovo, um sich ein Bild von der Lage vor Ort zu machen. Am Vortag hatten sie sich in der serbischen Hauptstadt Belgrad mit Regierungschef Vojislav Kostunica und Präsident Boris Tadic getroffen. Dabei hatte die serbische Führung eine »überwachte Autonomie« für das Kosovo vorgeschlagen. Für Samstag ist ein Besuch in mehreren serbischen Enklaven geplant. Das Foto zeigt serbische Flüchtlinge aus Kosovo im serbischen Jerinje nahe der Grenze, die von der UNO fordern, Bedingungen zu schaffen, die eine Rückkehr in ihre Heimat ermöglichen. (AP/AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 28.04.2007, Seite 7, Ausland

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