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Erbschaftssteuer für Krippenplätze

Berlin. Im Streit um die Finanzierung neuer Krippenplätze hat sich ver.di-Chefvolkswirt Michael Schlecht in der Berliner Zeitung (Donnerstagausgabe) für eine Erhöhung der Erbschaftssteuer und die Einführung einer Vermögensteuer ausgesprochen. Nach ver.di-Vorstellungen sollten bei einer vierköpfigen Familie Vermögenswerte bis zu einer halben Million Euro steuerfrei bleiben, danach würde eine Vermögensteuer von einem Prozent greifen. Als Beispiel nannte Schlecht einen Vermögenswert von einer Million Euro, auf den dann 5000 Euro Vermögensteuer gezahlt werden müßten. »Insgesamt würde diese Vermögenssteuer, die sozial gerecht ist, etwa 16 Milliarden Euro im Jahr einbringen«, sagte Schlecht.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 05.04.2007, Seite 2, Inland

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