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Beschluß zur Umsiedlung von Arabern in Kirkuk

Bagdad. Die irakische Marionettenregierung hat einen Beschluß zur Umsiedlung und Entschädigung Tausender arabischer Bewohner von Kirkuk gebilligt, wie Justizminister Haschim Al Schebli am Samstag erklärte. Die Araber waren in den vergangenen Jahrzehnten von Expräsident Saddam Hussein in Kirkuk angesiedelt worden, um die dort lebenden Kurden zu verdrängen. Die Umsiedlung soll auf freiwilliger Basis erfolgen. Umzugswillige sollten 20 Millionen Dinar (rund 11000 Euro) und Land in ihren früheren Heimatorten erhalten. Zielgruppe seien Araber, die nach dem 14. Juli 1968 nach Kirkuk gezogen seien.

Mehrere Bombenanschläge und Überfälle kosteten am Samstag im Irak mindestens 30 Menschen das Leben.

(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 02.04.2007, Seite 2, Ausland

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