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16.03.2007
- → Sport
Beständige Bundesliga. Zwei Trainerverträge verlängert
Ottmar Hitzfeld bleibt über die laufende Saison hinaus Trainer des FC Bayern. Er hat zwar wieder und wieder betont, unter gar keinen Umständen länger zur Verfügung zu stehen. Der Vertrag, den er am Mittwoch unterzeichnete, läuft bis 30. Juni 2008. Das gab der Verein am Donnerstag bekannt.
Ebenfalls am Donnerstag endete die monatelange Hängepartie um den neuen Vertrag von Mirko Slomka, Trainer bei Schalke 04. Laufzeit in diesem Fall: bis 2009. Slomka steigt mit geschätzten 1,2 Millionen Euro pro Saison zu den Spitzenverdienern der Gilde auf.
In der Hinrunde hing er lange am seidenen Faden. Nach einem Fehlstart in der Liga, dem frühen K.o. in UEFA- und DFB-Pokal schien sein Abschied nur eine Frage der Zeit. Als Aufsichtsratschef Clemens Tönnies den unerfahrenen Übungsleiter Anfang November erstmals öffentlich unter Druck setzte, spielte Slomka alles oder nichts. Er schickte den Torhüter Frank Rost, Gegenspieler von Kapitän Marcelo Bordon im internen Machtkampf, auf die Bank und warf den 20jährigen Manuel Neuer ins kalte Wasser. Die anschließende Erfolgsserie mit 13 Spielen ohne Niederlage, darunter zehn Siege, katapultierte den Klub an die Tabellenspitze.
Die Kritik an Slomka, der in der vergangenen Saison die angestrebte Champions-League-Teilnahme verpaßt und zu Saisonbeginn mit dem Leitspruch »Totale Dominanz« auf den Trainingstrikots für Kopfschütteln gesorgt hatte, ließ von Woche zu Woche nach. Rost wechselte in der Winterpause zum Hamburger SV. Die Vertragsverlängerung wurde zur Formsache. In den letzten Wochen wollte Slomka nicht nach einer Niederlage verlängern, zierte sich aus Imagegründen.
Bei Hitzfeld lagen die Dinge ein wenig anders. Am Mittwoch versicherte er, seine Entscheidung zum Weitermachen habe ihn selbst »überrascht. Vor sechs Wochen hätte ich das nicht gedacht.« Doch anders als bei seinem Abschied von den Bayern 2004 habe er »wieder Spaß an der Arbeit. Und ich spüre nicht mehr diesen Druck, den ich damals gespürt habe.«
(sid/jW)
Ebenfalls am Donnerstag endete die monatelange Hängepartie um den neuen Vertrag von Mirko Slomka, Trainer bei Schalke 04. Laufzeit in diesem Fall: bis 2009. Slomka steigt mit geschätzten 1,2 Millionen Euro pro Saison zu den Spitzenverdienern der Gilde auf.
In der Hinrunde hing er lange am seidenen Faden. Nach einem Fehlstart in der Liga, dem frühen K.o. in UEFA- und DFB-Pokal schien sein Abschied nur eine Frage der Zeit. Als Aufsichtsratschef Clemens Tönnies den unerfahrenen Übungsleiter Anfang November erstmals öffentlich unter Druck setzte, spielte Slomka alles oder nichts. Er schickte den Torhüter Frank Rost, Gegenspieler von Kapitän Marcelo Bordon im internen Machtkampf, auf die Bank und warf den 20jährigen Manuel Neuer ins kalte Wasser. Die anschließende Erfolgsserie mit 13 Spielen ohne Niederlage, darunter zehn Siege, katapultierte den Klub an die Tabellenspitze.
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Die Kritik an Slomka, der in der vergangenen Saison die angestrebte Champions-League-Teilnahme verpaßt und zu Saisonbeginn mit dem Leitspruch »Totale Dominanz« auf den Trainingstrikots für Kopfschütteln gesorgt hatte, ließ von Woche zu Woche nach. Rost wechselte in der Winterpause zum Hamburger SV. Die Vertragsverlängerung wurde zur Formsache. In den letzten Wochen wollte Slomka nicht nach einer Niederlage verlängern, zierte sich aus Imagegründen.
Bei Hitzfeld lagen die Dinge ein wenig anders. Am Mittwoch versicherte er, seine Entscheidung zum Weitermachen habe ihn selbst »überrascht. Vor sechs Wochen hätte ich das nicht gedacht.« Doch anders als bei seinem Abschied von den Bayern 2004 habe er »wieder Spaß an der Arbeit. Und ich spüre nicht mehr diesen Druck, den ich damals gespürt habe.«
(sid/jW)
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