Zum Inhalt der Seite

Berlin gefährlich für Ausländer

Berlin. In Berlin sind am Wochenende drei Fälle von ausländerfeindlichen Beleidigungen und Übergriffen bekanntgeworden. Opfer waren Polizeiangaben zufolge ein türkischer Taxifahrer, Touristen aus Italien und ein Mann aus Uganda. Der Afrikaner wurde zudem beraubt, zwei der Italiener erlitten Verletzungen. Die Täter sind flüchtig, lediglich der Beleidiger ist bekannt.

Ein türkischer Taxifahrer soll in der Nacht zum Sonntag von einem Fahrgast, der Polizeibeamter ist, als »Scheißtürke« beschimpft worden sein. Der Staatsschutz ermittelt gegen den Beamten. Am Samstag früh wurden laut Polizei vier junge Männer aus Italien von Unbekannten angepöbelt und geschlagen. Am Freitag abend war ein dunkelhäutiger Mann aus Uganda rassistisch beleidigt und beraubt worden.

(ddp/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 05.03.2007, Seite 5, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!