Zum Inhalt der Seite

Hamburgs SPD-Spitze zurückgetreten

Hamburg. Die Krise der Hamburger SPD hat mit dem Rücktritt des kompletten Landesvorstands wegen des Urwahl-Debakels einen Höhepunkt erreicht. Das Gremium erklärte am Mittwoch morgen geschlossen seinen Rücktritt und übernahm damit die Verantwortung für die am Sonntag gescheiterte Mitgliederbefragung zur Spitzenkandidatur für die Bürgerschaftswahl 2008. Auf einem Sonderparteitag am 24. März solle nun ein neuer Spitzenkandidat nominiert werden, teilte SPD-Landeschef Mathias Petersen mit. Einzelheiten wurden zunächst nicht bekannt; Petersens bisherige Konkurrentin Dorothee Stapelfeldt schloß eine erneute Kandidatur aus.

(AFP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 01.03.2007, Seite 5, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!