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Tarifverhandlungen abgebrochen

Berlin. Der Klinikärzteverband Marburger Bund (MB) und der Vorstand des Berliner Universitätsklinikums Charité haben die dritte Runde der Tarifverhandlungen am Montag abend abgebrochen. Um ein Scheitern der Verhandlungen zu vermeiden, einigten sich die Gesprächspartner nach Angaben des MB auf die Einrichtung einer Arbeitsgruppe, die bis zur nächsten Verhandlungsrunde Ende März Vorschläge vorlegen soll. Der Verhandlungsführer des MB, Lutz Hammerschlag, betonte am Dienstag, die bisherigen Angebote des Vorstandes blieben weit hinter dem bundesweiten Tarifabschluß des MB mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) zurück, der seit November 2006 gilt. Der MB verhandelt für die 2200 Universitätsärzte separat mit dem Charité-Vorstand, weil Berlin nicht mehr zur TdL gehört.

(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 28.02.2007, Seite 4, Inland

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