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UN-Konferenz zu Kindersoldaten

Paris. Über das Schicksal der rund 250000 Kindersoldaten weltweit beraten seit Montag in Paris die Vertreter von 50 Regierungen. Der Einsatz von Kindern in Kriegen sei »ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit und muß gestoppt werden«, sagte der französische Außenminister Philippe Douste-Blazy zur Eröffnung der zweitägigen Konferenz. Auf der vom Kinderhilfswerk UNICEF mitorganisierten Veranstaltung sollen Wege gefunden werden, Kindersoldaten ins zivile Leben zurückzuführen und ihre Rekrutierung zu verhindern. Kinder würden in bewaffneten Konflikten als Soldaten, Melder, Spione, Träger, Köche oder als sexuelle Dienstleister mißbraucht, sagte UNICEF-Leiterin Ann Veneman. Dadurch würden sie ihrer Zukunft beraubt.

(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 06.02.2007, Seite 6, Ausland

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