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Neuer Ärger für Sparkassen

Brüssel. Die EU-Kommission läßt bei ihren Bemühungen um die Zurückdrängung des öffentlich-rechtlichen Bankensektors nicht locker. Die exklusiven Kooperationssysteme beispielsweise der Sparkassen seien »wettbewerbswidrig« und erschwerten konkurrierenden Geldinstituten den Marktzugang, steht in einem Bericht, der unter Federführung von EU-Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes erstellt und am Donnerstag vorgestellt wurde. Kroes kündigte Maßnahmen gegen »schwere Mißbräuche« an. Auch der Namensschutz, den Sparkassen als gemeinwohl­orientierte Unternehmen genießen, ist der Kommission ein Dorn im Auge.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 01.02.2007, Seite 9, Kapital & Arbeit

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