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Irak: Gezielte Anschläge zum Aschura-Fest

Baakuba. Bei einer Serie gezielter Anschläge auf Schiiten sind am letzten Tag des Aschura-Festes im Irak Dutzende Menschen getötet worden. In einer schiitischen Moschee in der Nähe von Baakuba kamen bei einem Selbstmordanschlag 23 Menschen ums Leben, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Insgesamt starben bei Anschlägen im Irak am Dienstag mindestens 45 Menschen.

In dem 80 Kilometer nordöstlich von Bagdad gelegenen Ort Dur Mandali zündete ein Selbstmordattentäter einen Sprengsatz, nachdem er sich unter schiitische Gläubige in der Ali-el-Akbar-Moschee gemischt hatte. Dabei wurden 23 Menschen getötet und weitere 57 verletzt. Bei einem Bombenanschlag in der Nähe einer religiösen Stätte im nahe der iranischen Grenze gelegenen Chanekin wurden zwölf schiitische Kurden getötet und 38 weitere verletzt. Der Sprengsatz war laut Polizeiangaben in einem Mülleimer deponiert worden.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 31.01.2007, Seite 1, Ausland

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