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Bei Airbus sind 8000 Jobs gefährdet

Betriebsrat befürchtet Werksverkäufe. Angeblich wird schon über Sozialplan verhandelt

In den deutschen Airbus-Werken ist nach Informationen des Betriebsrates jede dritte Stelle in Gefahr. Bis zu 8000 der 23000 Arbeitsplätze könnten wegfallen, teilte der Betriebsrat am Dienstag in Hamburg in einem Flugblatt mit. Die Beschäftigtenvertreter befürchten demnach eine Neuausrichtung des Unternehmens im Zuge des Sanierungsprogramms Power-8.

Allein am größten Standort in Hamburg-Finkenwerder (12000 Beschäftigte) könnten demnach 2500 bis 4000 Stellen verlorengehen. In der Hansestadt ist laut Betriebsrat der Abzug der Endmontagelinie des A380 für die Innenausstattung sowie der A-320-Ausstattung geplant. Für den neuen A350 soll es in Hamburg keine Rumpf- und Ausrüstungsmontage geben. Andere Standorte können demnach die Flügelausrüstung, die Landeklappenmontage sowie die Teilefertigung verlieren. Laut Berichten vom Wochenende ist der Verkauf der Werke Nordenham (2300 Mitarbeiter) und Varel (1350 Beschäftigte) geplant.

Nach Informationen der Bild-Zeitung sind die Verhandlungen über das Sanierungsprogramm und einen Sozialplan angelaufen. Am vergangenen Wochenende trafen sich demnach die Personalverantwortlichen von Airbus Deutschland und die Betriebsräte zu einer ersten Diskussionsrunde.

(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 31.01.2007, Seite 4, Inland

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