Zum Inhalt der Seite

Weitere US-Soldaten nach Bagdad verlegt

Bagdad. Im Rahmen der Verstärkung der US-Besatzungstruppen in Irak sind 3200 zusätzliche Soldaten in Bagdad eingetroffen. Die Truppen sollten ab dem 1. Februar eingesetzt werden. Am 10. Januar hatte US-Präsident George W. ­Bush seine neue Strategie »zur Eindämmung der Gewalt im Irak« angekündigt. Im Zuge dessen sollen zusätzlich zu den bereits 132000 stationierten US-Soldaten weitere 21500 Mann entsendet werden, 17500 davon nach Bagdad.

Mit dem Tod von mindestens 19 Besatzern war der Sonnabend der verlustreichste Tag für die US-Truppen im Irak seit zwei Jahren. Fünf von ihnen starben in einem Gefecht mit Widerstandskämpfern im südirakischen Kerbela.

Am Sonntag sind bei einem Bombenanschlag auf einen Kleinbus in Bagdad sechs Fahrgäste getötet und zehn verletzt worden.

(AP/AFP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 22.01.2007, Seite 1, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!