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Transrapid-Unglück: Neuer Verdacht

Hamburg. Bei der Suche nach der Ursache des Transrapid-Unglücks vom 22. September 2006 geraten Mitarbeiter der Magnetbahn-Leitstelle ins Visier der Ermittler. Sie sollen es versäumt haben, eine elektronische Sperre der Teststrecke zu aktivieren, berichtete der Spiegel unter Berufung auf die Staatsanwaltschaft Osnabrück. Bei dem Unglück war der Transrapid auf der Teststrecke im Emsland auf einen Werkstattwagen geprallt. Dabei starben 23 Menschen.

Die Sicherung im Betriebssystem hätte dem Bericht zufolge laut Betriebsvorschrift zwingend eingeschaltet sein müssen. Nun soll laut Bericht geklärt werden, ob das Versäumnis auf eine Anweisung der Betreibergesellschaft IABG zurückgeht.

(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 15.01.2007, Seite 4, Inland

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