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12.01.2007
- → Inland
Wachstum motiviert zu Sozialabbau
Frankfurt/Main. Die deutsche Wirtschaft ist im vergangenen Jahr so stark wie seit 2000 nicht mehr gewachsen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg um 2,5 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Frankfurt am Main mitteilte. Im Jahr 2005 war es nur um 0,9 Prozent gestiegen. Das Staatsdefizit lag im vergangenen Jahr bei 2,0 Prozent des BIP und damit erstmals seit 2001 wieder unter der EU-Höchstgrenze von drei Prozent.
Bundeswirtschaftsminister Michael Glos (CSU) nannte die Zahlen »beeindruckend« und sprach von einem »Erfolgsjahr« für Deutschland. Er kündigte an, den Aufschwung für weitere Reformen– das übliche Synonym für Sozialabbau – nutzen zu wollen. Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) wertete das Wachstum ebenfalls als »Chance und Verpflichtung« für die Politik. Eine bessere Zeit für »Reformen« werde in den nächsten Jahren nicht mehr kommen. Auch der Bundesverband des Deutschen Groß- und Außenhandels (BGA) forderte die Regierung auf, »strukturelle Defizite in Deutschland zu beheben«.
(AFP/jW)
Bundeswirtschaftsminister Michael Glos (CSU) nannte die Zahlen »beeindruckend« und sprach von einem »Erfolgsjahr« für Deutschland. Er kündigte an, den Aufschwung für weitere Reformen– das übliche Synonym für Sozialabbau – nutzen zu wollen. Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) wertete das Wachstum ebenfalls als »Chance und Verpflichtung« für die Politik. Eine bessere Zeit für »Reformen« werde in den nächsten Jahren nicht mehr kommen. Auch der Bundesverband des Deutschen Groß- und Außenhandels (BGA) forderte die Regierung auf, »strukturelle Defizite in Deutschland zu beheben«.
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