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Maliki: Kein Aufschub für Saddam-Hinrichtung

Bagdad. Der Hinrichtung des früheren irakischen Staatschefs Saddam Hussein kann sich laut Ministerpräsident Nuri Al Maliki niemand entgegenstellen. Wer sich gegen die Exeku­tion stemme, verletze »die Würde der Märtyrer des Iraks«, sagte Maliki am Freitag nach Angaben seines Büros. Für die Vollstreckung des gegen Saddam Hussein und andere zum Tode Verurteilte werde es »weder eine Revision noch einen Aufschub« geben. Nach Angaben des Sprechers der Verteidiger von Saddam Hussein, Chalil el Dulaimi, befand sich der Expräsident bis Freitag vormittag in den Händen der US-Besatzungstruppen, die dazu zu einem »angemessenen Zeitpunkt« Stellung nehmen wollte. Rechtlich untersteht Saddam Hussein der irakischen Regierung. Die US-Besatzer halten den Politiker »aus Sicherheitsgründen« gefangen.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 30.12.2006, Seite 2, Ausland

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