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Barmer-Chef warnt vor Privatisierung
Berlin. Der umstrittene Gesundheitsfonds wird aus Sicht der Barmer Ersatzkasse sehr rasch zu hohen einseitigen Lasten für die Versicherten führen. Schon nach zwei bis drei Jahren würden die Kosten der Krankenversicherung zunehmend den Arbeitnehmern allein aufgebürdet, sagte Barmer-Vorstandschef Johannes Vöcking in einem Interview der Nachrichtenagentur AP. Am Ende stehe »eine zunehmende Privatisierung der Finanzierung und damit eine Privatisierung des Systems«. Dies werde nicht in zehn oder 20 Jahren geschehen, sondern bereits ab dem dritten Jahr des Fonds.
(AP/jW)
(AP/jW)
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