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Anschläge auf Ölkonzerne in Nigeria

Lagos. Auf Einrichtungen der Ölkonzerne Agip und Shell sind am Montag fast zeitgleich Bombenanschläge verübt worden. Verletzt wurde nach Polizeiangaben niemand. Eine Rebellengruppe im Süden des Landes, die Bewegung für die Emanzipation des Niger-Deltas, bekannte sich zu den Autobombenanschlägen in Port Harcourt. »Wir kämpfen für die völlige Kontrolle der Bodenschätze und werden nicht aufhören, bis wir unser Ziel erreicht haben«, teilte die Organisation in einer Erklärung mit. Angriffe der Rebellen haben die Ölförderung Nigerias bereits um rund ein Viertel gekürzt. Normalerweise pumpt der größte Ölexporteur Afrikas täglich 2,5 Millionen Barrel Öl. (AP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 19.12.2006, Seite 2, Ausland

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