-
02.12.2006
- → Inland
Mit Bußgeldern gegen Ekelfleisch
Berlin. Nach den jüngsten Gammelfleischskandalen wollen Bund und Länder die Bußgelder drastisch anheben. So soll die Höchstgrenze im Bußgeldkatalog von derzeit 20000 auf 50000 Euro erhöht werden, wie Bundesverbraucherschutzminister Horst Seehofer (CSU) am Freitag in Berlin nach Beratungen mit seinen Amtskollegen aus den Ländern mitteilte. Er versicherte, Lebensmittelskandale würden auf allen Ebenen durch effizientere Kontrollen aufgedeckt und bekämpft.
(ddp/jW)
(ddp/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland