Zum Inhalt der Seite

Afghanistan: Sieben Millionen ohne Schulbildung

Kabul. Die Mehrheit der Kinder in Afghanistan geht nach wie vor nicht zur Schule. Betroffen sind vor allem Mädchen, von denen nur 21 Prozent den Unterricht besuchen, wie die Nichtregierungsorganisation Oxfam am Montag erklärte. Zwar sei die Einschulungsquote seit dem Sturz der Taliban Ende 2001 gestiegen, doch gingen nach wie vor sieben von insgesamt zwölf Millionen Kindern nicht zur Schule. Nur fünf Prozent der Mädchen und 20 Prozent der Jungen besuchten eine weiterführende Bildungseinrichtung. Oft gebe es keine Schulen in der Nähe, die Kinder würden aber auch wegen der prekären Sicherheitslage nicht zum Unterricht geschickt.

(AFP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 28.11.2006, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!