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US-Konzept: Mehr Soldaten nach Irak

Washington. Das US-Verteidigungsministerium (Foto: Minister Robert Gates mit Amtsvorgänger Donald Rumsfeld, l.) prüft neue Strategien, um die chaotische Lage im Irak »in den Griff« zu bekommen. Eine interne Planungsgruppe arbeitet nach Informationen der Washington Post (Montagausgabe) an einer Empfehlung, derzufolge die Zahl der US-Soldaten im Irak kurzfristig erhöht werden könnte. Sobald dann »die Gewalt eingedämmt« sei, so die Rechnung, sollten die Truppen reduziert werden und sich auf einen längeren Verbleib im Lande einstellen. Ein schneller Abzug, wie ihn führende Politiker der Demokratischen Partei fordern, sei von der Planungsgruppe verworfen worden, berichtete die Zeitung.

Die von hohen Militärs geleitete Gruppe favorisiert dem Bericht zufolge eine Verstärkung der derzeit etwa 140000 US-Soldaten kurzfristig um 20000 bis 30000 weitere. Ihre Aufgabe wäre es, die »Gewalt einzudämmen« und zugleich die Ausbildung der irakischen Sicherheitskräfte voranzutreiben.
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(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 21.11.2006, Seite 1, Ausland

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