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Nobelpreis für »Bankier der Armen«

Oslo/Dhaka. Der »Bankier der Armen« aus Bangladesch erhält den diesjährigen Friedensnobelpreis. Die Auszeichnung geht zu gleichen Teilen an den 65jährigen Ökonomieprofessor Muhammad Yunus und die von ihm gegründete Grameen Bank. Das norwegische Nobelkomitee würdigte am Freitag in Oslo deren Einsatz für »die wirtschaftliche und soziale Entwicklung von unten«. Mit Mikrokrediten und anderer Hilfe habe Yunus seine Vision zu Gunsten von Millionen Menschen in Bangladesch und anderen Ländern in praktisches Handeln umgesetzt. Der frühere Professor für ländliche Wirtschaftsprogramme an der Universität von Chittagong begann Mitte der 70er Jahre mit dem privaten Geldverleih an Dorfbewohner, die sich Webstühle kaufen wollten, und entwickelte dann sein Konzept für eine Bank zur Vergabe von Mikrokrediten.

(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 14.10.2006, Seite 1, Ausland

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