-
30.09.2006
- → Aktion
Umsteiger/in der Woche
Johann Leonhartsberger aus Kirchstetten (Österreich)
- An dieser Stelle wollen wir Ihnen Menschen vorstellen, die umgestiegen sind: vom Testabo auf das Vollabo, vom Sozial- auf das Normalabo, vom Normal- auf das Soliabo, vom Internet- auf das Printabo. Melden Sie sich auch, falls Sie selbst gerade erst umgestiegen sind. Hinweise bitte per E-Mail an abo@jungewelt.de oder telefonisch unter 030/526255-80.
Herr Leonhartsberger, wie wurden Sie in Österreich auf die junge Welt aufmerksam?
Warum haben Sie sich entschlossen, die Printausgabe der jW zu abonnieren? Ist das Lesen der Internetausgabe nicht einfacher und aktueller?
Welche Rolle spielt die junge Welt für Ihre politische Meinungsbildung?
In Österreich existiert keine mit der jW vergleichbare Tageszeitung. Die Volksstimme, die Wochenzeitung der KPÖ, hat ihr Erscheinen eingestellt. Wie könnte die junge Welt in Österreich noch mehr Leserinnen und Leser erreichen?
Interview: Jonas Pohle
- Herr Leonhartsberger aus Kirchstetten (Österreich) ist seit Mai 2006 unser Abonnent. Er stieg vom Normal- auf das Solidaritäsabo um.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat im Juli 2024 in der ersten Instanz entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden. Seit vielen Monaten warten Verlag und Redaktion inzwischen auf eine Entscheidung des Gerichtes, ob eine Revision möglich oder gleich ein Gang vor das oberste Gericht nötig ist.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
