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Jemen: Todesurteile für Hotel-Anschläge

Amman. Wegen der Bombenanschläge auf drei Hotels im vergangenen Jahr in Amman hat ein jordanisches Gericht am Donnerstag sieben Menschen zum Tode verurteilt. Die einzige im Gericht anwesende Anklagte war eine 35jährige Irakerin. Sie hatte nach ihrer Festnahme im Fernsehen gestanden, daß sie einen Selbstmordanschlag ausführen wollte.

Die übrigen sechs Angeklagten, darunter eine weitere Irakerin, sind auf der Flucht. Sie wurden in Abwesenheit verurteilt. Gegen die Urteile ist noch eine Berufung möglich. Bei den drei Anschlägen waren im November 60 Menschen getötet worden.

(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 22.09.2006, Seite 6, Ausland

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