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UN-Bericht registriert Gewaltspirale im Irak

New York. Die Zahl der zivilen Todesopfer im Irak hat im Sommer einen neuen Höchststand erreicht. Im Juli und August wurden 6 599 Menschen getötet, wie die UN-Mission für den Irak am Mittwoch in New York mitteilte. Mehr als drei Viertel der Gewaltakte wurden in der Hauptstadt Bagdad registriert. Die irakische Regierung sehe sich zur Zeit mit einem allgemeinem Zusammenbruch von Recht und Ordnung konfrontiert, heißt es in dem UN-Bericht. Allein im Juli fanden 3590 Menschen einen gewaltsamen Tod, durchschnittlich mehr als 100 an einem Tag. Im August kamen 3009 Menschen bei Anschlägen ums Leben.

(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 22.09.2006, Seite 2, Ausland

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