-
22.09.2006
- → Ausland
UN-Bericht registriert Gewaltspirale im Irak
New York. Die Zahl der zivilen Todesopfer im Irak hat im Sommer einen neuen Höchststand erreicht. Im Juli und August wurden 6 599 Menschen getötet, wie die UN-Mission für den Irak am Mittwoch in New York mitteilte. Mehr als drei Viertel der Gewaltakte wurden in der Hauptstadt Bagdad registriert. Die irakische Regierung sehe sich zur Zeit mit einem allgemeinem Zusammenbruch von Recht und Ordnung konfrontiert, heißt es in dem UN-Bericht. Allein im Juli fanden 3590 Menschen einen gewaltsamen Tod, durchschnittlich mehr als 100 an einem Tag. Im August kamen 3009 Menschen bei Anschlägen ums Leben.
(AP/jW)
(AP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland