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IWF: Abstimmung über Scheinreform

Singapur. Der Lenkungsausschuß des Internationalen Währungsfonds (IWF) hat eine Scheinreform seiner Organisation auf den Weg gebracht. Die Stimmenanteile Chinas, Südkoreas, Mexikos und der Türkei im IWF sollen erhöht werden, wie am Sonntag bei der Jahrestagung des Fonds in Singapur mitgeteilt wurde. Der Stimmanteil der Volksrepubli China im IWF soll nach dem Beschluß des Lenkungsausschusses von 2,94 Prozent auf 3,65 Prozent heraufgesetzt werden, das Stimmrecht der Türkei würde künftig 0,55 Prozent betragen, Mexiko käme auf 1,43 Prozent, Südkorea auf 1,33 Prozent. Die USA halten weiterhin 17,08 Prozent, Deutschland ist mit 5,99 Prozent nach Japan mit 6,13 Prozent das drittstärkste IWF-Mitglied. Die Abstimmungsfrist endet am heutigen Montag.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 18.09.2006, Seite 1, Ausland

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