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Transnet kündigt Warnstreiks an

Berlin. Nach den endgültig gescheiterten Tarifverhandlungen mit der Deutschen Bahn über einen Beschäftigungssicherungsvertrag für die Zeit nach dem Börsengang hat die Eisenbahnergewerkschaft Transnet Warnstreiks angekündigt. »Nach unseren Einschätzungen wird es die ersten Aktionen am 28. September geben«, kündigte Transnet-Chef Norbert Hansen am Mittwoch in Berlin an. Er wolle allerdings versuchen, mit der Bundeskanzlerin über Möglichkeiten der Deeskalation zu sprechen. Transnet fordert gemeinsam mit der Unternehmensleitung eine Komplettprivatisierung der Bahn inklusive ihres Schienennetzes. Nur für diesen Fall will die Bahn AG eine Beschäftigungsgarantie bis 2010 festschreiben. Bahn-Personalvorstand Margret Suckale wies am Mittwoch in Berlin Vermutungen zurück, daß ein Streik im Sinne der Konzernführung sein könnte, um so den Druck auf die Regierung zu erhöhen.

(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 14.09.2006, Seite 1, Inland

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