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Gesundheitsdrama in Elfenbeinküste

Abidjan. Die Behörden der Elfenbeinküste haben seit Bekanntwerden des Giftmüllskandals in der Millionenstadt Abidjan mehr als 15000 Arztbesuche von Menschen mit Vergiftungserscheinungen gezählt. Insgesamt seien bis Dienstag abend 15749 Mal die Gesundheitszentren aufgesucht worden, sagte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums des westafrikanischen Landes am Mittwoch. 23 Menschen seien wegen Vergiftungserscheinungen in Krankenhäuser eingeliefert worden; sechs Menschen seien gestorben, darunter vier Kinder. Allein am Dienstag seien 3700 Arztbesuche gezählt worden, an den Vortagen jeweils 1000 bis 1500. Um die Versorgung der vielen Kranken bewältigen zu können, stellte die Regierung der Elfenbeinküste vorübergehend mehr als tausend arbeitslose Ärzte, Zahnärzte und Apotheker ein, wie das Gesundheitsministerium mitteilte.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 14.09.2006, Seite 6, Ausland

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